In Zeremonie mit den Spirits des Amazonas

Aktualisiert: 18. Aug 2019

von Philipp Kupferschmid


Vor vielen Jahren wurde ich durch Don Agustin Riva aus dem Amazonas,

in Verbindung mit den Spirits des Amazonas gebracht und in einer Ayahuasca Zeremonie Initiiert.


Philipp Kupferschmid und Don Agustin Riva



Es sind wunderbare Pflanzen Energien und Lehrmeister, allen voran die Grossmutter Ayahuasca.

Gerne möchte ich diese Spirits den Menschen näher bringen.








Der Spirit der Ayahuasca Pflanze ist etwas heiliges und hat nichts mit Drogen zu tun.

Sie ist die Grossmutter Pflanze des Amazonas und verbindet den Menschen mit der Pflanzenwelt.

Die Einnahme der reinen Ayahuasca Medizin schenkt den Menschen die Möglichkeit zur Herzöffnung und die Verbindung zum Pflanzen Spirit.

Die Ayahuasca Pflanze hat keine psychedelischen Inhaltsstoffe.

Sie hilft dem Körper sich von festgefahrenen Muster und Strukturen seelisch wie körperlich zu lösen und versetzt uns in den Zustand der Geburt.

Dennoch ist die Arbeit mit Ayahuasca keine einfache Sache, Ayahuasca bedeutet Liane des Todes/ Geburt.


Im Amazonas wird der Ayahuasca Saft immer mit dem Saft der Chacruna Pflanze gemischt. Diese Pflanze ist wie viele andere Pflanzen (auch hier in der Schweiz) stark DMT-haltig.

Der Wirkstoff DMT ist für psychedelische, hallozigene Effekte in unserem Gehirn verantwortlich. Der Mensch selbst produziert auch DMT im Körper. Meist zum Zeitpunkt seiner Geburt oder kurz vor dem Tod.


Mit der Ayahuasca/Chacruna Saft zu Reisen ist eine heilige Reise und sollte nur von Menschen mit starker Krankheit als Mittel zur Seelenheilung genutzt werden.(Krebs, AIDS, Drogenssucht, etc.)

Leider gibt es nur sehr wenige echte Schamanen, die lange Erfahrung mit Ayahuasca haben und seriös damit arbeiten.

Der Ayahuasca Tourismus im Amazonas hat viele unerfahrene Schamanen ins Leben gerufen. So dass man wirklich erfahrene Schamanen wie Don Agustin Riva nur selten findet und nicht erkennen kann.


Hier in der Schweiz arbeiten ich allerdings nur mit 100% reinem Ayahuasca (Banisteriopsis caapi), ohne die psychedilschen Inhaltstoffe.

Ich nenne diese Zeremonien Sacha Runa, um sie klar abzugrenzen von Ayahuasca Zeremonien aus dem Amazonas.

"Sacha" bedeutet in Quechua "Pflanze" und "Runa" bedeutet "Mensch".

Zur Vorbereitung wird eine kleine Diät eingehalten. Das Reisen findet in einer kleiner Gruppe in der Dunkelheit statt.

Die Reise wird getragen von Liebe und Achtsamkeit.

Begleitet wird die Zeremonie mit Klängen, Gesängen und der Tabakpflanze Mapacho.




Die Mapacho Tabak Pflanze ist die Schwester Pflanze der Ayahuasca Pflanze.

Wo Mapacho verwendet wird ist immer der Spirit der Ayahuasca Pflanze present und umgekehrt.

So können alleine durch den Rauch des Mapachos, Botschaften der Ayahuasca Pflanze zu uns gelangen und uns helfen, ohne den Saft physisch zu trinken.









Die Mapacho Pflanze selbst ist die Meisterin der Emotionen. Ihr Rauch löst, befreit und reinigt alle Menschen und Räume von Ihren schweren Emotionen.

Der Rauch öffnet auch den Zugang zu allen Spirits und wird auch zur Segnung verwendet.

Ich verwende diesen Tabak seit Jahren in meiner Praxis und bin immer wieder fasziniert über die Kraft der Heilung und Segnung die in ihm steckt. Die Mapacho Pflanze ist für mich ein grosser Lehrer. So führte sie mich auf eine nicht ganz einfach Reise - Nämlich die Schulung - auch mit Rapé zu arbeiten.

Rapé ist die Bezeichnug für feingeriebenen Tabak der Mapacho Pflanze.


Hergestellt von indigenen Völkern, wie die Yawanawas bzw. deren Medizinmänner und Medizinfrauen.

Der Prozess der Herstellung ist bereits ein heiliges Ritual begleitet von Gesängen (Ikaros) und Gebeten. Kombiniert wird Rapé oft mit anderen Heilpflanzen aus dem Amazonas (z.Bsp. Mulateiro,Tsunu..)

So gibt es heute über 100 Mischungen mit den verschiedensten Intentionen.


Als ich Rapé kennen lernte, habe ich dies ausschliesslich für mich selbst benutzt.

Wunden und kleinere Verletzungen heilten schneller, mein Immunsystem verstärkte sich, so dass sich weder Fieber noch Schmerzen in meinem Körper ausbreiten konnten.

Auch auf der Seelenebene half er mir schwere Emotionen los zulassen und brachte neue Ideen und Lösungen in mein Leben.

Dann begann der Mapacho Lehrer mich zu schulen um diese Medizin auch anderen Menschen zugänglich zu machen.




Als ich bereit war, bat mich der Mapacho Lehrer Zeremonien anzubieten.

Ich war erst skeptisch, denn das einblasen der Medizin in die Nase, erfordert Mut und ist nicht jedermanns Sache.

Doch kaum war der Raum dafür geschaffen, durften die Zeremonien stattfinden und Heilung geschehen.

Mittlerweilen wurden viele Herzen berührt von dieser Medizin.

In der Zeremonie wird durch ein schmales Bambusrohr eine circa erbsengroße Menge der pulverförmigen Mischung in jedes Nasenloch gepustet. Dabei wird traditionell mit dem linken Nasenloch begonnen, diese Seite repräsentiert dem Glauben der indigenen Völker nach, den Tod - Loslassen des Alten. Die rechte Seite repräsentiert die Wiedergeburt - Einladen des Neuen. Rapé wird aus einer kunstvollen und komplizierten Mischung aus Pflanzen, Kräutern, Samen, Bäumen und Mapacho Tabak des Amazonas-Gebietes hergestellt, sowie mit der Asche der Rinde des ,Tsunu'-Baumes vermischt.


Rapé hat folgende Wirkungen


  • Hilft mentale Denkmuster zu lösen und den Energiekörper von fremden Energien zu reinigen

  • Wirkt energetisch auf der Herzebene und befreit von Blockaden und Hucha' - schwerer Energie

  • Tiefgehende Öffnung, Harmonisierung und Ausrichtung aller Chakren

  • Bringt Energien wieder in Fluss und hilft der körperlichen Erdung

  • Entfernung von belastenden Gedanken und Herstellung geistiger Klarheit

  • Giftstoffe und Schleim in den Stirn- und Nebenhöhlen werden gelöst und ausgeschieden

  • Er verstärkt das Körperbewusstsein und ist auch gegen Bluthochdruck geeignet



Eine Teilnehmerin erlebte die Reise mit Mapacho in Form der Begegnung Ihrer Eltern. Sie konnte die Liebe Ihrer Eltern spüren, die sie so in Ihrem Leben nie erfahren konnte.

In der Begegnung der Seelen konnte sie Verzeihen und Frieden finden. Tiefberührt von der Reise blieb diese Erfahrung und Liebe in Ihrem Herzen verankert.

Viele solcher berührenden und heilenden Momente durften wir erleben auf diesen Reisen.

Wir freuen uns auf all die Erfahrungen die noch sein dürfen in unseren Mapacho Rapé Zeremonien.



Als meine treue Hündin starb, war dies ein schwerer Moment für mich.

Doch mein Lehrer Mapacho, half mir auch im Prozess der Sterbebegleitung,

sowie bei der Zeremonie als ich die wunderbare Seele zur Regenbogenbrücke, ins Licht begleiten konnte.

Auch danach half er mir die schweren Emotionen los zulassen und meine Kraft wieder zu finden. Doch die Trauer und gewisse Schuldgefühle blieben hartnäckig und kehrten immer wieder zurück.

So führte mich der Lehrer Mapacho zu Mama Kakao – Die Speise der Götter.



Die Kakaobohne ist nicht nur sehr beliebt um daraus köstliche Schokoladen-Naschereien oder heiße Schokolade herzustellen, Kakao -das schwarze Gold der Inkas- ist auch eine wertvolle Medizinpflanze. In einem alten schamanischen Heilritual, der Kakao-Zeremonie, kommt sie wegen ihrer sanften Wirkkraft exklusiv zum Einsatz.

Mama Kakao ist 100% reiner Kakao. Lauwarm getrunken eröffnete sie mir einen leichten Zugang zu Hanaq Pacha – der Oberen Welt sowie zu meinem Herzen.



Hier konnte ich meiner Hündin nochmals 1 zu 1 auf der Seelenebene begegnen und meinem Herz und Verstand wurde klar, dass wir weder getrennt voneinander sind, noch es irgendwelche Schuld gab.

Mama Kakao, eine wunderbare sanfte Medizin, die der Seele Trost spendet und Dich zuhören lässt wenn Dein Herz zu Dir spricht.

Mit einer einzigen Reise konnte ich alle Trauer und Kummer loslassen.

So durfte ich lernen mit Mama Kakao zu arbeiten und Zeremonien durchzuführen.

Kakao in roher Form nimmt durch den Inhaltsstoff Theobromin Einfluss auf unser Bewusstsein - ein natürlicher Stimmungsaufheller ohne psychedelische Wirkung. Mama Kakao so zu genießen, bietet uns die Möglichkeit, sich mit der eigenen seelischen Essenz zu verbinden. Sie unterstützt zu erden, harmonisieren und das Innere zu klären um zu einem tieferen Seelenfrieden zu gelangen. Und das allerwichtigste: Mama Kakao hilft das Herz zu öffnen!

In der Zeremonie mit Mama Kakao, erhält jeder seine Tasse Kakao, zeremoniell überreicht und formuliert vor dem ersten Schluck seine Absicht, mit der er in diese Zeremonie gehen will. Die Zeremonie wird mit verschiedenen Instrumenten und Gesang begleitet. Sie bietet den heiligen Raum, um die aufkommende Emotionen loszulassen


Natürlich gibt es auch Menschen die mit Ihren Themen privat mit der Medizin des Amazonas (Sacha Runa, Rapé, Kakao) arbeiten, oder in die Tiefe gehen wollen.

Hier arbeite ich mit Klienten, auf deren Wunsch, direkt in meiner Praxis während einer schamanischen Sitzung.

Die Spirits des Amazonas sind mittlerweile ein fester Bestandteil meiner schamanischen Heilarbeit.

Sie sind liebevolle achtsame Begleiter, Heiler und Lehrer.

Für alle Menschen die den Ruf in sich spüren, den Spirits aus dem Amazonas näher zu kommen, halte ich den heiligen Raum offen.


www.shamanic-dream.ch/



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