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Selbstmord - eine Todsünde?

Von der Angst ins Licht zu gehen und Besetzungen…


Ein Bericht von Claudia Jäger, www.http://www.seelensein.ch/




Erst kürzlich wurde ich wieder zu einem Fall gerufen.

Einem Fall, der sich im ersten Moment anhört, als wäre er einem Horrorfilm entsprungen.

Und doch ist es Realität. Volle Realität!

Die Frau, am Ende ihrer Kräfte. Weiss nicht mehr weiter, kann nicht mehr. Denn sie ist besetzt. Und weiss sogar von wem. Einer früheren Bekanntschaft.

Sie schafft es nicht, alleine wieder rauszukommen. Ihr Alltag nichts alltägliches mehr. Näher dem Tod als dem Leben. Hat Anfälle, wird eingeliefert, doch die Ärzte sind hilflos. Also ist sie wieder auf sich alleine gestellt. Besucht das Grab des Bekannten, bittet ihn, doch bitte zu gehen. So, dass sie wieder sich sein darf. Da sein darf für ihre Familie.

Es geht soweit, dass die Frau sich selber Schmerzen zufügt. Den Kopf immer wieder gegen den Kamin schlägt, in der Hoffnung, ihren Bekannten endlich loszuwerden. Endlich wieder frei atmen zu dürfen. Doch er geht nicht. Kann nicht. Ihre Kräfte schwinden.


Ich darf mit ihrer Seele in Kontakt treten. Gleichzeitig nehme ich auch ihn wahr. Denn er sitzt auf ihrem Rücken, die Hände um ihren Hals gelegt. Ihn nicht wahrzunehmen, wäre daher unmöglich.

Warum er nicht ins Licht gehen will, frage ich.

Er hat Angst, grosse Angst, erklärt er mir. Denn er hat Selbstmord gemacht. Und somit eine Todsünde – die schlimmste aller Todsünden – begangen. Nun werde er ewig in der Hölle schmoren, das seine Meinung. Also haftet er sich an seine liebste Bekannte, in der Hoffnung, dass sie ihn begleitet. Ihn vielleicht befreien kann aus seiner Lage. Ihm zumindest Gesellschaft leistet, wo er nun ist, und dass er nicht irgendwo in der ewigen Verdammnis landet. Für immer – alleine.


Die Frau bestätigt mir, dass er Selbstmord begangen hat. Und deshalb nicht gesegnet wurde.


Ich versuche ihm – mit Unterstützung der geistigen Welt – zu erklären, dass er keine Angst zu haben braucht. Er genauso wie alle anderen Seelen aufsteigen darf – gehen ins Licht. Das es «da oben» keine Hölle gibt, und dies nur etwas «von-Menschen-erfundenes» ist, um die Schäfchen unter Kontrolle zu behalten. Langsam lässt er sich mitführen, von den Helfern der geistigen Welt, die ihn ins Licht bringen.


Warum ich euch das hier erzähle?

Weil es tatsächlich möglich ist, besetzt zu sein. Hört hin, wenn jemand aus eurem Familien/-Freundeskreis nach Hilfe schreit. Lacht nicht darüber, wenn sich plötzlich jemand ganz anders verhält. Sagt, dass er/sie Stimmen wahrnimmt, die verleiten, sich etwas anzutun.

Und überlegt, in welchem Glauben ihr eure Kinder aufzieht. Weil es – wie in diesem Fall – auch folgeschwere Auswirkungen haben kann.

Ich möchte betonen, dass ich nicht grundsätzlich gegen die Kirche oder deren Glauben bin, denn ich weiss, dass der Glaube auch sehr viel Gutes bewirken kann und es für manche der wichtigste Halt überhaupt ist.

Doch ebenso kann es fatale Folgen haben, die einen noch nach dem Ableben begleiten…

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