Die Geschichte von Tür und Tor

Bericht aus dem Zirkel von Rosetta Lopardo


Donnerstagabend, auf den freue ich mich besonders. Denn da finden zwei Mal im Monat die Zirkel statt, die ich leite. Was wir da erleben ist einmalig und ich danke jeder einzelnen für ihre Präsenz und ihre Neugierde.


Humor ist ein wichtiger Faktor in meinem Leben. Gerade auch in der Medialität, erlebe ich ihn als zusätzliche Energiequelle. Das Lachen und im Speziellen das gemeinsame Lachen, ist wie eine Schallfrequenz, mittels der sich die geistige Welt wunderbar mit uns verbinden kann. Darum möchte ich eine witzige Anekdote mit euch teilen:


Ich eröffne unsere Arbeit ritualmässig immer gleich, in dem wir uns im Kreis verbinden uns die Hand reichen und die geistige Welt begrüssen. Ich danke für ihre Begleitung und ihre Hilfe und fordere die Anwesenden Zirkelmitglieder auf, ihre „Türen“ zu öffnen. Ebenso ritualmässig schliesse ich unsere Arbeit ab: wir halten uns an den Händen, verabschieden uns dankend vor der geistigen Welt und schliessen auch unsere „Türen“ wieder.

Kurz vor Weihnachten hatten wir noch einen Zirkel-Abend. Beim Eröffnen des Zirkels, gaben wir uns die Hände und gähnten alle und statt zu sagen: „....und dass mir guet mitenand schaffed“, sagte ich: “..und dass mir guet mitenander schlafed...“ Erstes grosses Gelächter. Alle haben super gearbeitet. Sehr konzentriert und grösstenteils sehr exakt. Wir waren uns einig, dass wir trotz anfänglicher, grosser Müdigkeit extrem viel zustande gebracht haben. Und so kamen wir nach dem ritualmässigen Abschluss ins Plaudern „Was habt ihr eigentlich für eine Türe?“ fragte ein Mitglied. Und schon ging es los. Die Eine hatte ein Bambustor und das ohne Schlüssel, sondern einer Schlaufe zum oben einhacken. Eine andere meinte, sie hätte eine Glastür zum mit Schlüssel abschliessen. Aber eben Glas. Ihr sei nicht so wohl damit. Ich meinte, ich würde ihr ein Rollo oder Vorhang als Sichtschutz empfehlen. Sie solle doch das nächste Mal schauen, was sie montieren möchte. Eine andere meinte, was? Ihr habt immer die gleichen Türen? sie hätte immer eine andere. Am Anfang eine und am Schluss eine andere. Und auch an jedem Zirkel wieder andere. Schon hier lachten wir gemeinsam. Und dann meinte eine, sie hätte keine Türe, bei ihr sei es ein Garagentor. Es sei ganz schön anstrengend, die auf und zu zu machen.


Ein Mitglied jedoch wurde bei dieser Diskussion immer stiller. Sie beobachtete jede von uns interessiert und lauschte den Geschichten der Türen und Tore. Bis sie leise meinte: “Was???!!! Ihr habt eine Türe geöffnet? Welche Türe denn?“ Was mussten wir lachen! Denn! Sie hatte extrem präzise gearbeitet und ihre Aussagen waren eine nach der anderen zutreffend, genau und berührend. Da sie uns zwar lächelnd aber staunend betrachtete erklärten wir mit Tränen in den Augen vor Lachen: Was? Du hast die Türe nicht geöffnet und hast so gut gearbeitet? Was passiert denn, wenn du noch deine Türe öffnest!“

Ich höre noch immer unser gemeinsames Lachen und freue mich, dass wir eine Verbindung zueinander haben, die von Liebe erzählt und nicht von Konkurrenz und Leistung. Auch das ein Resultat von Humor.


Rosetta Lopardo

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