Channeling-Abend Barbara Rigert: Absicht und Handeln

Von Barbara Rigert

Guten Abend

Seid gegrüsst in dieser Runde. Es ist schön, die Erwartung in euren Herzen zu spüren und auch die Freude, wieder mit uns beisammen zu sein.

Es ist uns ein Anliegen heute, darüber zu sprechen, wie wichtig es ist, den Unterschied zwischen Absicht und Handeln anzusehen. Viele von euch nicht nur hier im Raum, sondern bei euch auf eurem Lernplaneten, sind voller guter Absichten, aber die Ausführung ist immer wieder mit vielen, vielen Schwierigkeiten verbunden. Sehr oft sind wir nicht in der Lage, diese Differenz zu überbrücken denn bedenkt, dass wir niemals in euer Handeln einzugreifen vermögen. Daher können wir auch nicht in euer Nicht-Handeln eingreifen.

Es ist für uns immer wieder bedrückend, zu spüren, dass die Absicht, würde sie nur in Taten umgesetzt, etwas Grosses zum Entstehen bringen könnte. Aber sehr oft versickert diese wie der Regen im Wüstensand. Vielleicht können wir heute dazu beitragen einigen von euch zu helfen, dies in Zukunft etwas anders zu gestalten. Für uns ist es eine oft diskutierte Sache, wie euch denn dabei am besten zu helfen wäre. Und glaubt uns, die Meinungen darüber, gehen auch hier auseinander – wir sind uns also nicht immer einig, was denn der beste Weg sei, euch zu unterstützen. Worüber wir uns allerdings einig sind, ist, dass eine der grössten Hemmschwellen für euch das Thema Sicherheit ist.

Sehr oft erleben wir, wie Dinge nicht in die Tat umgesetzt werden, weil ihr darauf wartet, zuerst genügend Sicherheit zu erlangen. Dies ist nicht nur in der medialen Entwicklung ein Thema, sondern auch in eurem täglichen Leben. Sei dies in einer Partnerschaft oder im beruflichen Leben, sogar in der Freizeit. Manchmal ist es schwierig zuzusehen, wie ihr darauf wartet, dass wir euch helfen, und dabei das entscheidende Mittel, das uns ermöglicht, euch zu helfen, nicht einzusetzen vermögt.

Bedenkt, wir sind nicht in der Lage, euch ein Mittel zu geben, damit ihr die absolute Sicherheit erlangt. Es wäre auch nicht eine gute Idee, wenn wir dies könnten, denn ihr würdet euch auf uns mehr verlassen denn auf euch selbst. Und dies ist in den meisten Fällen sowieso schon eines der Probleme. Was ihr entwickeln müsst, ist Vertrauen – in erster Linie zu euch selbst. Indem ihr zu euch selbst Vertrauen habt, erkennt ihr auch, dass ihr euch etwas zuzutrauen vermögt.

Es gibt bei euch auch die Redewendung: „Ich getraue mich“. Dies will ausdrücken, dass ihr fähig seid, etwas zu wagen. Ihr seht also, dass etwas wagen auch damit zu tun hat, inwieweit ihr selbst euch dies zutraut. Wenn ihr etwas tun möchtet, dann müsst ihr es tun ohne die Sicherheit, ob ihr es auch wirklich bis ins letzte Detail beherrscht, was ihr tun wollt. Es ist wichtig, dass ihr auf jedem Weg, den ihr beschreitet, die ersten Schritte tut. Denn nur dann kommt ihr in Bewegung. Und nur Bewegung lässt etwas entstehen. Wenn ihr wartet, bis etwas kommt, das euch Sicherheit gibt, so wird sowohl nichts kommen können also auch sich nichts verändern. Ihr erstarrt in Erwartung von etwas, das nicht kommen kann, da ihr die Bewegung nicht beachtet habt.


Wenn wir ein einfaches Beispiel nehmen:

Ein Schwingkörper wie zum Beispiel ein Pendel kann bewegt werden durch einen Lufthauch. In einem hermetisch abgeschlossenen Raum wird niemals Bewegung entstehen, denn ohne einen Luftzug kann die Masse des Schwingkörpers nicht bewegt werden. Und so ist es auch bei euch. Wenn ihr euch nicht bewegt, bleiben auch wir unbeweglich.

Die Bewegung findet immer eine Entsprechung im Raum, mehr noch: in Raum und Zeit! Wenn ihr heute etwas bewegt, so pflanzt sich dies in Wellen fort und es findet eine Resonanz und von dieser Resonanz kommt etwas zu euch zurück. Dies kann nun ein Einfluss von unserer Seite sein oder ein Einfluss einer irdischen Person, die euch weiterbringen kann. Aber ihr seid diejenigen, die damit beginnen müsst.

Vielleicht müssen wir den Aspekt der Sicherheit etwas mehr beleuchten. „Wovor fürchtet ihr euch, wenn ihr etwas umsetzen wollt? Fürchtet ihr euch davor, zu scheitern?“ Nun, Scheitern ist nicht etwas, das ihr zu bereuen hättet. Ihr sollt darüber keine Tränen vergiessen, denn das Scheitern ist nichts anderes, als eine Erfahrung zu machen, dass die Art, wie ihr es versucht habt, nicht die Richtige ist. Es ist nicht mehr und es ist nicht weniger. Es ist die Möglichkeit, etwas auszuschliessen, das nicht funktioniert hat. Um darauf darüber nachzudenken, was besser funktionieren könnte. Und auch hierfür werdet ihr wieder keine Garantie bekommen, sondern ihr werdet wieder versuchen müssen, es zu tun und zu schauen, ob es euch diesmal gelingt.

Wenn ihr euch kundig macht über alle Erfindungen der Menschheit die wirklich die Menschheit entscheidend verändert oder weitergebracht haben, dann werdet ihr erkennen, dass diese Erfindungen hauptsächlich deshalb so bedeutend waren, weil es das Scheitern zuvor auch war. Niemand, der die Weltgeschichte entscheidend verändert hat, sei es in der Wissenschaft, sei es in der Technologie, hat eines Tages eine Idee gehabt und sie hat von Anfang an funktioniert, sondern es war immer eine Resonanz da aus gemachten Erfahrungen, die zuvor nicht funktioniert haben.

Wenn ihr daran denkt, wie in der Medizin das wichtigste Mittel um Entzündungen in Schach zu halten entdeckt wurde, so war es nichts anderes als ein Entdeckt werden bei etwas, das schon keine Hoffnung mehr in sich barg. Es wurde ein Präparat vergessen und erst nach einigen Wochen wieder hervorgeholt, und dann wurde entdeckt, dass sich auf dem Präparat etwas gebildet hat, das die Infektionen bekämpft. Ihr seht, ich könnte diese Reihe in unendlicher Weise fortsetzen.

Nur versuchen, scheitern, Erfahrungen sammeln, noch einmal beginnen ist das Rezept, um euch weiterzubringen. Gebt euch selber etwas mehr Kredit, vertraut euch selbst etwas mehr. Seid überzeugt, dass auch der fünftausendste Versuch noch scheitern kann und es ist dennoch nichts verloren. Denn ihr habt fünftausend Mal eine neue Erfahrung gemacht. Und vielleicht gelingt es euch erst beim fünftausendfünfhundertsten Mal, das zu tun, was den Erfolg bringt.

Wenn ihr akzeptiert, dass ein Versuch zu wagen das Wichtigste ist das ihr tun müsst, um Erfolg zu haben, so könnt ihr einen nicht erfolgreichen Versuch auch als das ansehen, was es ist – nämlich eine Chance, um etwas auf eine andere Weise zu machen. Wenn ihr es als Scheitern bezeichnet, so kann man auch sagen, dass vielleicht eure Ansprüche an euch selbst zu hoch waren. Weshalb macht ihr mit euch nicht ein Bündnis, dass ihr euch das Vertrauen gewährt, Erfolg zu haben, egal wann er eintreten wird.


Der Anspruch, dass alles in kürzester Zeit funktionieren soll, hat vielleicht mit eurer schnelllebigen Zeit zu tun. Aber es ist nicht der beste Weg, um durchs Leben zu gehen. Vergesst niemals, dass jedes Mal, wenn ihr in euren Augen etwas nicht erreicht habt und es für euch selbst als Fehler bezeichnet, ihr von Mal zu Mal mut-und kraftloser werdet und ihr euch immer weniger zutraut. Ihr werdet mit der Zeit starr und unbeweglich, und nichts mehr kann euch Freude entlocken, weil ihr es immer damit messt, wieviel ihr nicht erreicht habt.

Wenn ihr euch die Kinder einmal anschaut wenn sie beim Spielen sind und schaut, wie oft ein Kind einen Versuch macht, aus Bauklötzen einen Turm zu bauen, dann seht ihr, wie wichtig es ist, immer wieder von vorne zu beginnen. Denn nur indem der Turm umfällt, kann die Erkenntnis im Kind reifen, die Bauklötze anders zu platzieren. Und aus dem anderen Platzieren kann viel mehr und Grösseres entstehen, als nur ein einfacher Turm. Niemand muss alles in kürzester Zeit oder beim ersten Mal erreichen. Dieser Druck ist von euch gemacht, weil ihr euch nicht erlaubt, Erfahrungen zu sammeln. Und dies ist der Grund, weshalb ihr stehen bleibt. Und weil ihr im Stehenbleiben erstarrt, empfindet ihr alles als schwerer, als es tatsächlich ist.

Ihr kennt sicherlich auch Menschen, die viele Schicksalsschläge einstecken mussten. Und ist euch schon einmal aufgefallen, dass diese Menschen meistens nicht verzagt sind und kleinmütig, sondern stark, voller Glaube und voller Hoffnung. Und andere Menschen resignieren bei kleinsten Unsicherheiten. Woher kommt die entscheidende Veränderung zwischen Resignation und Weitermachen? Sie kommt allein aus eurem inneren Antrieb. Ihr seid diejenigen, die entscheidet, ob ihr resigniert oder ob ihr weitermacht. Verurteilt euch nicht. Seid liebevoll zu euch selbst. Akzeptiert, dass ihr jeden Tag, jede Stunde eures Lebens dazu benützen sollt, Neues zu erfahren, zu erkennen, Zusammenhänge zu bilden, neue Welten zu entdecken, vielleicht sogar neue Universen oder neue Sterne. Dies alles liegt in eurer Macht - zu jeder Zeit. Ihr allein habt die Macht, etwas Bedeutendes zu erschaffen. Aber ihr seid auch diejenigen, die euch bewegen müsst.

Wir sind gerne bereit, euch zu führen und zu leiten. Aber wir können dies nur, wenn ihr auch bereit seid, euch unserer Führung zu überlassen. Wenn ihr es wagt, Neuland zu betreten, das ihr nicht kennt und von dem ihr nicht wisst, was euch dabei erwartet. Nur wenn ihr es wagt, die ersten zu sein, die Füsse in den Sand setzt und damit beginnt, eine Spur zu legen, so können wir euch begleiten und diese Eindrücke im Sand vertiefen und zu etwas Bedeutendem machen.


Wir möchten euch gerne noch eine Übung zeigen, die ihr anwenden könnt, um euch selbst darin zu bestärken:

Schliesst bitte für einen Moment eure Augen und stellt euch in grossen Buchstaben das Wort ICH vor. Und nun beginnt, den ersten Buchstaben dieses Wortes vor eurem Kopf zu visualisieren - in einem strahlenden Gelb, so hell wie die Sonne. Nehmt dann den zweiten Buchstaben und visualisiert ihn vor eurem Herzen. Nehmt dafür die Farbe Orange und spürt das kraftvolle Vibrieren dieser Farbschwingungen. Nehmt dann den dritten Buchstaben und setzt ihn vor euren Solarplexus und benützt dazu ein kräftiges Tomatenrot. Atmet nun tief ein, durch jeden einzelnen Buchstaben. Und dann seht, wie die Farben beginnen, zu vibrieren. Mit jedem Atemzug werden sie stärker und kräftiger. Sie beginnen mehr und mehr zu leuchten und auszustrahlen – weit über diesen Raum hinaus. Mit jedem Atemzug spürt ihr die Vibration und das Pulsieren dieser kraftvollen Schwingung der einzelnen Farben. Ihr spürt die Aktivität, die zu euch kommt – die ihr seid. Und ihr erkennt, dass von Atemzug zu Atemzug, je stärker und je kraftvoller diese Schwingung wird, eine Lichtsäule entsteht. Und diese Lichtsäule kann so gross und mächtig werden, wie ihr euch kaum vorstellen könnt. Ihr habt die Kraft und die Fähigkeit, Grosses zu erreichen, denn ihr seid ein machtvolles Licht. Und das Licht dringt in die hintersten Winkel eures Planeten. Lasst dieses Licht strahlen und sich ausbreiten, soweit ihr zu denken vermögt. Und spürt, dass ihr alleine der Verursacher dieses wunderbaren Lichtes seid. Ihr habt die Macht, Licht in die Welt zu tragen. Ihr habt die Macht. Ihr seid dieses Licht.

Und bedenkt eines: wenn ihr das Wort LICHT geschrieben seht, so erkennt ihr wieder die drei Buchstaben ICH – LICHT. Es ist dasselbe.

Ihr seid das Licht. Und das Licht ist nicht etwas ausserhalb von euch, sondern in euch, denn ihr seid Licht. Sucht nicht ausserhalb nach diesem Licht, sondern seid euch bewusst, dass das Licht in euch ist. Nicht nur jetzt, sondern allezeit. Es ist schon immer in euch gewesen. Es wird auch immer in euch sein. Ihr müsst es nur leuchten lassen.

Seid mutig und leuchtet, strahlt, vibriert, glänzt, scheint. Lebt dieses Licht und freut euch daran. Es ist das Geschenk des Lebens. Geniesst jede Minute. Freut euch an diesem Licht und erkennt, dass dieses Licht so mächtig ist, dass damit auch ihr Macht erlangt und Kraft und Stärke um all das zu tun, was ihr tun möchtet.

Wir bedanken uns für eure Aufmerksamkeit. Wir möchten euch in diesem Licht gestärkt, zurücklassen in der Hoffnung euch etwas gezeigt zu haben, das ihr vielleicht vergessen habt. Erinnert euch daran. Macht diese Übung hin und wieder, vor allem, wenn ihr verzagt oder mutlos seid, wenn es euch an Sicherheit fehlt. Aber danach: Tut, Geht den Weg, Bewegt euch und ihr werdet sehen, es wird Wunderbares entstehen. Durch euch.

Wir bedanken uns und wünschen euch eine lichtvolle Zeit voller kleiner Wunder. Und bedenkt stets, ihr könnt sie entstehen lassen – jederzeit.


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